Häufige Fragen
Fragen rund um Homocystein und Vitamin B-Therapie
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Was ist Homocystein?
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Wie kann ich meinen Homocysteinwert feststellen?
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Wer sollte seinen Homocysteinspiegel messen lassen?
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Wie oft sollte ich meinen Homocysteinspiegel messen lassen?
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Was macht mein Arzt, falls ein erhöhter Homocysteinspiegel gemessen wird?
Was ist Homocystein?
Die meisten Menschen wissen heute längst: Ein überhöhter Cholesterinwert, hoher Blutdruck, Übergewicht, Rauchen und Bewegungsmangel können Risikofaktoren für die Entstehung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall sein. Doch es gibt noch einen weiteren Risikofaktor, das Homocystein.
In unserem Körper findet ein ständiger Ab-, Auf- und Umbau von verschiedenen Stoffen statt – etwa wenn Nahrung verdaut wird. Eiweißstoffe, fachlich Proteine genannt, werden dabei in ihre Einzelbausteine, die Aminosäuren zerlegt. Zu diesen gehört auch das Homocystein. Es handelt sich dabei um ein so genanntes Zwischenprodukt des Stoffwechsels, das normalerweise sofort in andere Substanzen umgewandelt wird, die unser Körper benötigt. Daher ist es in der Regel auch nur in geringen Mengen im Blut vorhanden. Ist jedoch die Weiterverarbeitung des Homocysteins gestört, sammelt es sich in höheren Konzentrationen an und kann dann Schaden anrichten.
Wie kann ich meinen Homocysteinwert feststellen?
Wenn Sie wissen wollen, wie es um Ihren Homocysteinspiegel bestellt ist, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Heilpraktiker. Er nimmt Ihnen Blut ab und kann eine Labortest veranlassen.
Wer sollte seinen Homocysteinspiegel messen lassen?
Nicht jeder muss zur Homocystein-Untersuchung. Die regelmäßige Bestimmung des Homocysteinwertes sollte jedoch selbstverständlich sein für Personen mit bestehenden Gefäßerkrankungen und erhöhtem Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, etwa Raucher oder Diabetiker.
Auch für alle Menschen ab 50 ist es ratsam, die Konzentration des Homocysteins im Blut zu kennen, da mit zunehmendem Alter das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall steigt.
Wissenschaftler glauben, dass erhöhtes Homocystein im Zusammenhang steht mit Erkrankungen wie Alzheimer und Osteoporose. Für Betroffene ist eine Kontrolle des Homocysteinwertes daher empfehlenswert.
Wie oft sollte ich meinen Homocysteinspiegel messen lassen?
Ihr Arzt oder Heilpraktiker ermittelt bei der ersten Messung einen Basiswert. Dieser dient als Entscheidungsgrundlage ob eine Therapie notwendig ist und welche. Etwa zwei Monate nach Therapiebeginn wird erneut gemessen, um den Erfolg der Behandlung zu überprüfen.
Was macht mein Arzt, falls ein erhöhter Homocysteinspiegel gemessen wird?
Ist die Homocysteinkonzentration nur leicht erhöht, kann eine Ernährungsumstellung bereits ausreichen um das Homocystein in den „Griff“ zu bekommen. Gegebenenfalls ist die Einnahme von Vitaminpräparaten (Vitamin B6, Vitamin B12 und Folsäure) ebenfalls sinnvoll. Dies entscheidet Ihr Therapeut. Voraussetzung ist jedoch, dass die Aufnahme der Vitamine im Körper nicht gestört ist.
Bei stark erhöhtem Homocystein sind diese Maßnahmen manchmal nicht ausreichend. Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn die Vitaminaufnahme aus verschiedenen Gründen nicht reibungslos funktioniert. Dann kann ein Hochdosis-Therapie sinnvoll sein, bei der B-Vitamine mit einer Spritze injiziert werden. Gerade bei starkem Vitamin B12 Mangel ist die „Spritzentherapie“ manchmal sinnvoller als das Schlucken von Vitaminpräparaten.
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