Die Passionsblume (Passiflora incarnata)
Schon die Azteken nutzen die Passionsblume zur Behandlung von Einschlafstörungen und Nervosität. Die ersten schriftlichen Aufzeichnungen über die Passionsblume stammen aus dem Jahr 1552. Über die Wirkungen der Passionsblume wurde zum ersten Mal im Jahr 1649 in einem Buch über die medizinisch verwendbaren Drogen aus der Neuen Welt gesprochen. Sie helfe gegen Einschlafstörungen und Melancholie, wurde damals berichtet.
Der durch Passionsblumenkraut herbeigeführte Schlaf wurde als friedlich und erholsam, der Zustand der Behandelten als ausgeruht und entspannt beschrieben. Die Passionsblume kam Anfang des 17. Jahrhunderts nach Europa, wo sie zunächst wegen ihrer Schönheit als Zierpflanze in die botanischen Gärten Einzug hielt.