Das Kopfschmerz-Tagebuch
Wenn Schmerzen über lange Zeit oder wiederholt auftreten, sollten Sie Aufzeichnungen über Ihre Beobachtungen führen. Ein solches Schmerztagebuch kann helfen, die Schmerzen besser einzuordnen. Weiterhin hat dies folgende Vorteile:
- Sie können Ihrem Therapeuten den Schmerz präziser schildern
- Der Therapeut kann leichter Rückschlüsse auf Auslöser ziehen
- Sie behalten Übersicht über Ihre Medikamenteneinnahme
So wird’s gemacht:
Wenn Sie die Aufzeichnung über mehrere Monate machen möchten, drucken Sie untenstehende PDF-Datei aus und tragen Sie alle Beobachtungen in Ihren Schmerzkalender ein. Notieren Sie den Monat auf dem Plan.
Tragen Sie die Schmerzdauer ein und versuchen Sie die Schmerzstärke und -qualität zu erfassen: Sind die Schmerzen stark, mittel oder schwach, sind sie bohrend, pochend oder dumpf? Beschreiben Sie auch die möglichen Begleiterscheinungen: Müdigkeit, Übelkeit, Kältegefühl, Bewegungseinschränkung, Schwellung in Gelenken.
Weiterhin sollten Sie genau die Medikamenteneinnahme und andere Maßnahmen, wie z.B. Massagen, Akupunktur, autogenes Training, Kältepackungen o.ä. aufzeichnen. Auch Angaben zum allgemeinen Wohlbefinden (Stress, Schlaf, Mittagsruhe) und Ernährungsgewohnheiten sind oft nützlich, um Aussagen über verstärkende Faktoren oder Auslösemechanismen usw. zu treffen.
Führen Sie Ihren Schmerzkalender so ausführlich wie möglich. Es kostet zwar vielleicht etwas Zeit und Mühe, aber gemessen an der wertvollen Lebensqualität, die Sie durch Schmerzen einbüßen, ist die Zeit für diese Aufzeichnungen gering und sicherlich eine Hilfe auf dem Weg zu einer Besserung!
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