Therapiemöglichkeiten
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Schulmedizinische Behandlungsmethoden
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Naturheilkundliche Therapieansätze
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Darmsanierung
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Homöopathie
Prinzipiell kann man 2 Therapierichtungen unterscheiden:
• schulmedizinische Behandlungsansätze und
• naturheilkundliche Behandlungsansätze.
Aus welchem Bereich die Behandlung im Einzelfall ausgewählt wird, muss der Therapeut nach der Diagnose und nach individuellen Gegebenheiten entscheiden.
Schulmedizinische Behandlungsmethoden
Im schulmedizinischen Bereich wird mit den verschiedensten Wirkprinzipien therapiert:
• Medikamente gegen den Brechreiz , sog. ”Antiemetika”,
• Medikamente gegen die Schmerzen, sog. ”Analgetika”,
• Medikamente, die den Serotoninstoffwechsel (Botenstoff im Gehirn) beeinflussen.
Manchmal werden auch Medikamente gegen Bluthochdruck (sog. Beta-Blocker, Calcium-Antagonisten) oder antidepressiv wirkende Stoffe mit Erfolg eingesetzt. Experten schätzen die Erfolgsraten auf ca. 40–50 %.
Bei all diesen Wirkstoffgruppen sind die Gegenanzeigen und Nebenwirkungen zu beachten. Meist werden genannt:
• Zentralnervöse Störungen wie Schwindel, Angst, Kopfschmerzen
• Magenschmerzen, Mikroblutungen, Nieren- und Leberfunktionsstörungen
• Durchblutungsstörungen, Verstärkung der Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen
Da die meisten Therapien keine vollständige Heilung bewirken und die Mittel häufig bzw. über einen längeren Zeitraum genommen werden müssen, ist die Gefahr von Nebenwirkungen erhöht.
Naturheilkundliche Therapieansätze
Auch von der naturheilkundlichen Seite her gibt es therapeutische Ansätze zur Behandlung der Migräne. Gute Erfolge konnten in vielen Fällen u.a. mit der Darmsanierung und homöopathischen Therapeutika erzielt werden.
Darmsanierung
Manche Patienten haben festgestellt, dass nach Verzehr bestimmter Speisen oder Nahrungsmittel eine Kopfschmerzattacke auftritt oder wahrscheinlich ist. Hier kann natürlich eine Vermeidung helfen, sofern der Auslöser erkannt ist.
Manchmal aber reicht eine Ernährungsumstellung alleine nicht aus. In diesen Fällen kann der Therapeut eine Symbioselenkung durchführen. Dies wird im Volksmund oft auch als ”Darmsanierung” bezeichnet. Der Zweck dieser Maßnahme ist es, das aus dem Gleichgewicht geratene körpereigene Abwehrsystem, das vorwiegend in der Darmschleimhaut lokalisiert ist, wieder zu harmonisieren. Hierbei wird die Zahl der unphysiologischen (= unnatürlichen bzw. krankmachenden) Darmbakterien vermindert und die Besiedlung des Darmes mit einer gesunden Flora ermöglicht. Durch diese Harmonisierung der Immunfunktionen gelingt es manchmal auch, die Kopfschmerzbeschwerden unter Kontrolle zu bringen.
Homöopathie
In der Homöopathie wird außer den reinen Symptomen einer Erkrankung oder Beschwerde auch immer das Gesamtbild des Patienten mit betrachtet. Daher ist hier eine fachkundige Beratung beim Therapeuten oder in der Apotheke besonders wichtig.
Prinzipiell werden in der Homöopathie zur Behandlung von Erkrankungen Stoffe eingesetzt, die in sehr hoher Konzentration die gleichen Beschwerden und Symptome erzeugen, wie die, die behandelt werden sollen. Also eignen sich zur Behandlung von Kopfschmerzbeschwerden solche Stoffe, die in hoher Konzentration die gleichen Symptome auslösen. Das Prinzip wird in der Homöopathie das ”Ähnlichkeitsprinzip” genannt: Gleiches wird mit Gleichem behandelt.
Folgende Arzneistoffe werden z.B. im Therapiebereich Kopfschmerzen verwendet: Zubereitungen aus Schwertlilie, Jasmin, Alpenveilchen, Einbeere und Haselwurz. Damit diese Arzneipflanzen ihre homöopathische Wirksamkeit entfalten können, werden sie gemäß einer ganz speziellen Verarbeitungsweise, die im Homöopathischen Arzneibuch genau vorgeschrieben ist, verdünnt (der Fachmann spricht hier von ”potenziert”).
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