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Was bedeutet Fasten?

Neben dem freiwilligen Vorsatz, auf Nahrungsmittel zu verzichten, gehört zum Fasten auch eine entsprechende Disziplin der Gedanken!

Durch die Vorstellung von interessanten Buffets und herrlichen Speisen können Magenknurren und Hungergefühle ausgelöst werden. Das hängt mit der engen Kopplung zwischen unserem Gehirn und den endokrinen Drüsen zusammen.

Fasten ist der freiwillige Verzicht auf Nahrungs- und Genussmittel für eine begrenzte Zeit (einige Tage bis 5 Wochen). Beim Fasten ist auf reichliche Flüssigkeitszufuhr und regelmäßige Darmentleerung sowie ausreichend Bewegung und Entspannung zu achten.

Vom Nahrungskonsum für eine vorübergehende Zeit loszulassen bedeutet auch, sich für andere Bewusstseinsinhalte frei zu machen. Während das Hungern langfristig zu Mangelernährung und Schwächung des Organismus führt, korrigiert das zeitlich klar begrenzte Fasten eher den Überfluss des Gespeicherten.

 

Wichtig ist, dass nicht das lebensnotwendige Körpereiweiß abgebaut wird. Das ist einer der Gründe, weshalb längere Fastenkuren (>7 Tage) nur unter fachkundiger Anleitung erfolgen sollten. Bei kurzzeitigem Fasten genügt es, ausreichend gesund zu sein, sich umfassend zu informieren und alle Fasten-Regeln zu beachten. Dazu gehört u.a. die tägliche Bewegung in ausreichendem Maße sowie ausreichende Flüssigkeits- und Basenzufuhr.