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Seitenabruf: 21.11.2008 11:40:23
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Mit der Darmsanierung, sollen im Darm wieder gesunde Lebensverhältnisse geschaffen werden, das heißt, dass die dort lebenden Bakterienkulturen wieder leistungsfähig gemacht werden müssen. Die Vorstellung, durch die alleinige Einnahme von Bakterienpräparaten eine effektive Darmsanierung zu erzielen, ist falsch. Viel wichtiger hingegen ist es, das Milieu innerhalb des Darmes dahin gehend zu beeinflussen, dass die körpereigene, gesunde Darmflora wieder einen Wachstumsvorteil bekommt. Nur dadurch ist eine dauerhafte Absenkung des Stuhl-pH Wertes zu erreichen.
Zunächst gilt es, den gestörten Teil der Darmflora abzubauen, der in den erkrankten Abschnitten des Verdauungskanals abnorme Gärungs- und Fäulnisprozesse verursacht. Die krankmachenden Bakterien, die sehr empfindlich gegen Sauerstoff sind, können z. B. durch die Einnahme von sauerstoffbildenden Mitteln für den Darm verringert werden. Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
Um die besten Voraussetzungen für die Wiederherstellung eines normalen Bakterienmilieus zu schaffen, werden Arzneimittel und Nahrungsergänzungen verabreicht, die auf wichtige Bereiche des Verdauungstraktes einwirken. Dabei werden vor allem Entzündungen bekämpft, Organe entgiftet und der Körper für die Aufnahme und Vermehrung seiner physiologischen Bakterien
vorbereitet. Eine ganz wichtige Rolle spielen hierbei Produkte auf Lactoseoder Inulin/Oligofructose-Basis. Hierdurch wird die natürliche Darmflora quasi angefüttert. Lactobazillen und Bifidobakterien reichern sich wieder an und tragen damit zum Wiederherstellen des optimalen Darmmilieus bei.
In einigen Fällen kann es noch erforderlich sein, dem Körper Bakterienstämme zuzuführen. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn das therapeutische Eingreifen in die Darmflora durch eine verringerte Immunabwehr des Organismus begründet war. Diese letzte Stufe wirkt sich positiv auf die körpereigene Abwehr aus. Es soll damit eine allgemeine Stimulation der Abwehr, ein größerer Schutz vor Infektionen oder eine Harmonisierung der Abwehrleistungen auch bei überschießenden Abwehrreaktionen z.B. Allergien erreicht werden.
• Schwere Magen- und Darmstörungen
• Gastritis
• entzündliche Erkrankungen des Dickdarms
• Erkrankungen der Gallenwege
• chronische Nierenerkrankungen
• Migräne, Bronchialasthma
• Heuschnupfen
• allergische Hauterkrankungen
• Akne
Über die Notwendigkeit und Sinnhaftigkeit entscheidet in jedem Fall der Therapeut, der Ihren Fall genau kennt.