Einflussfaktoren auf die Cellulite
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Ernährung/Körpergewicht
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Bewegungsmangel
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Nikotin
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Diäten/Jo-Jo-Effekt
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Erbliche Faktoren
(genetische Veranlagung)
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Ernährung
Ernährung/Körpergewicht
Übergewicht ist als Hauptursache einer Cellulite zu sehen. Durch übermäßige Nahrungszufuhr kommt es zu Ablagerungen von Fettdepots und die sind typischerweise bei Frauen bevorzugt im Oberschenkel und in der Gesäßregion lokalisiert. Füllen sich die Fettzellen auf, steigt der Druck in den Fettzellkammern mit den schon angesprochenen Folgen (Lymphabfluss-Störungen) und die Cellulite tritt deutlich zu Tage. Es gibt allerdings auch Frauen, die sehr schlank sind und schon eine Cellulite haben. Hier sind andere Ursachen als ausschlaggebende Faktoren zu sehen.
Neben Übergewicht wird momentan auch die Zusammensetzung der Nahrung als Ursache für eine Cellulite diskutiert: Unsere tägliche Nahrung besteht heute durchschnittlich aus 80 % säurebildenden Lebensmitteln. Fast Food, zu viel Fleisch, Fisch, Wurst, Käse und Eier finden sich auf unserem täglichen Ernährungsplan wieder. Der Konsum von Genussmitteln wie Kaffee, Alkohol und Zigaretten nimmt ebenso zu. All die hier genannten Nahrungs- und Genussmittel werden in unserem Körper sauer verstoffwechselt. Anfallende Säuren werden im stoffwechselgesunden Organismus täglich neutralisiert und ausgeschieden (Ausscheidungsorgane: Lunge, Nieren, Leber,
Haut und Darm). Der Körper ist überlastet, wenn im Körper mehr saure Stoffwechselabfälle entstehen, als neutralisiert und ausgeschieden werden können.
Um diesem Ungleichgewicht entgegenzuwirken, lagert der Organismus überschüssige Säuren im Bindegewebe ab. Zu einem späteren Zeitpunkt – wenn das Blut wieder über ausreichend basische Mineralstoffe verfügt – können die „geparkten“ Säuren wieder herausgelöst werden. Bei länger anhaltendem Mangel an basischen Mineralsalzen und einer weiter bestehenden Säurebelastung, verliert das Bindegewebe an Elastizität. Es quillt auf und wird durch die daraus resultierende mangelhafte Nähr- und Sauerstoffversorgung sowie durch die immer stärker werdende Verschlackung mehr und mehr geschädigt.
Bewegungsmangel
Typisch führt unsere Zeit ist die geringe Bewegung und zu viel Sitzen. Dies für zum Abbau von Muskulatur, zu einer geringeren Durchblutung, einem verringerten Stoffwechsel und damit zum Aufbau von Fettgewebe. Sobald sich die vorliegenden Fettzellen auffüllen, verstärkt sich die Ausprägung einer Cellulite. Übrigens: Mangelnde Bewegung, Stress, Überforderung und Ärger haben wiederum einen Einfluss auf den Säure-Basen-Haushalt und können zur Säurebelastung des Organismus führen.
Nikotin
Raucher haben ein erhöhtes Cellulite-Risiko. Nikotin reduziert die Durchblutung des Bindegewebes. Der Stoffwechsel wird gedrosselt, die Fetteinlagerung gefördert. Parallel dazu werden die Kollagenfasern im Bindegewebe geschädigt.
Diäten/Jo-Jo-Effekt
Achtung! Kurze Radikaldiäten sind Gift für eine bestehende Cellulite und verstärken sie eher. Es wird hierbei eher Muskelmasse abgebaut, als dass die Fettdepots verringert werden. Besonders der bei Diäten berüchtigte Jo-Jo-Effekt sollte vermieden werden, da sich dadurch eine Cellulite eher verschlechtert.
Erbliche Faktoren
(genetische Veranlagung)
Eine genetische also erbliche Veranlagung spielt ebenfalls eine Rolle bei der Ausbildung einer Cellulite. Die wichtigsten Faktoren beinhalten das Geschlecht (Frauen sind fast ausschließlich betroffen), die Rasse (weiße Frauen tendieren eher zur Cellulite als Asiatinnen oder Afrikanerinnen), die Verteilung des Fettgewebes, die Hormonsensitivität der betroffenen Zellen sowie die Veranlagung für eine Gefäßschwäche (die Gefäßschwäche führt zu einer schlechteren Durchblutung des Bindegewebes). Das Tragen enger Kleidung, hohe Absätze sowie langes Stehen oder Sitzen ohne die Position zu wechseln haben einen negativen Einfluss auf den Rückstrom von Blut und Lymphe in den Blutkreislauf (fehlende Muskelpumpe). Vorbeugen und möglichst früh einer Cellulite entgegenzuwirken, ist die beste Möglichkeit. Um erfolgreich eine Cellulite zu verringern, sollten möglichst viele Faktoren, die eine Ausprägung fördern, gezielt beeinflusst werden. Hierzu gehören Gewichtreduktionen, eine verbesserte Ernährung –
möglichst basenreich –, lokale Behandlungen der Cellulite und natürlich sportliche Übungen.
Ernährung
Durch gezielte langfristige Veränderungen der Ernährungsgewohnheiten (mehr Obst und Gemüse,
weniger Fett und Fleisch) kann der Cellulite entgegengesteuert werden. Bitte keine Radikal-Diäten. Zu schnelles Abnehmen kann eher eine Cellulite verstärken. Versuchen Sie, langsam und durch gesunde Ernährung, in Kombination mit Sport Ihr Gewicht zu reduzieren. Wichtig ist dabei, dass der Säure-Basen-Haushalt im Gleichgewicht ist. Einen Anhaltspunkt dafür, ob Sie übersäuert sind, können Messungen des pH-Wertes Ihres Urins geben (mehrfache Messungen im Verlauf des Tages zur Erstellung von so genannten Tagesprofilen sind notwendig). Die genaue Vorgehensweise sollten Sie mit Ihrem Therapeuten besprechen.
Durch ein vermehrtes Verzehren von basenbildenden Lebensmitteln, die 75% der Nahrung ausmachen sollten, kann ihr Säure-Basen-Haushalt wieder ins Gleichgewicht gebracht werden. Die basenbildenden Lebensmittel gehören in den Bereich der pflanzlichen Kost. Hierzu gehören Obst, Gemüse, Kartoffeln, Kohl, Salat, Kräuter und auch Kräutertees. Wenn notwendig, empfehlen wir Ihnen Ihre Nahrung mit mineralischen Nahrungsergänzungsmitteln zu ergänzen.
Nahrungsmitteltabelle.pdf
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