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Naturheilkundliche Ausleitungstherapie

Die Ausleitung von „ungesunden“ Stoffen aus dem Körper ist ein zentraler Aspekt bei vielen naturheilkundlichen Behandlungskonzepten.

Die naturheilkundliche Ausleitungs- und Entgiftungstherapie

Schon zu Zeiten vor Christus sind in der traditionellen Medizin ausleitende Methoden eingesetzt worden. So wurden beispielsweise Techniken zur Steigerung der Schweißabsonderung (Ableitung über die Haut), harntreibende Therapien (Ausleitung über Niere und Blase) oder blutentziehende Therapien verwendet.

Die Basis für eine ganzheitliche Behandlung bei akuten oder chronischen Erkrankungen, die auf eine Toxinbelastung zurückzuführen sind, ist immer eine beginnende Entgiftungstherapie. Ohne eine umfassende Entgiftung können mit den besten naturheilkundlichen Methoden keine umfassenden therapeutischen Erfolge erzielt werden. Durch eine anfängliche Ausleitungstherapie werden die Körpergewebe saniert - die Selbstregulation des Körpers wird gestärkt. Eine anschließende naturheilkundliche Therapie kann somit ihre volle Wirkung erzielen.

Da Leber, Niere und das Lymphsystem eine wichtige Rolle bei der Ausleitung von toxischen Substanzen aus dem Körper spielen, sollten Ausleitungsmittel die natürliche Entgiftungsfunktion der Leber durch die Aktivierung des Leberparenchyms fördern. Die Harnbildung und Ausscheidung durch die Nieren sollte gefördert und durch Anregung des Lymphflusses die Gewebe entschlackt werden.

Heutzutage wird oft eine naturheilkundliche Ausleitungs-/Entgiftungstherapie verordnet. Die verwendeten homöopathischen Therapeutika stärken dabei die körpereigenen Entgiftungs- und Stoffwechselfunktionen, wirken unterstützend und helfen diese Systeme wieder in Schwung zu bringen.

Was sollte bei der Ausleitungstherapie beachtet werden?

Voraussetzung für den Erfolg einer solchen Therapie ist es, die verordneten Präparate regelmäßig und genau nach Vorschrift des Therapeuten einzunehmen. Auch die Einnahmedauer, die vom Therapeuten nach individuellen Gegebenheiten festgelegt wird, sollte eingehalten werden. Gerade bei einer schon viele Jahre andauernden Belastung kann eine solche Therapie einige Monate dauern.

 

Da es durch die Präparate zu einer gewollten Aktivierung der Nierenfunktion kommt, ist es wichtig, ausreichend Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Täglich sollten es ca. 2,5 Liter sein. Geeignet sind stilles Wasser und Früchtetee. Der Konsum von Kaffee und schwarzem Tee sowie Alkohol sollte eingeschränkt werden.

Tipp für Berufstätige: Geben Sie die täglich verordnete Menge der Arznei in eine große Flasche mit Wasser oder Tee und trinken Sie diese über den Tag verteilt bis zum Feierabend aus. 

 
Wichtig: Teilen Sie Ihrem Therapeuten alle Vorerkrankungen, sowie eingeschränkte Organfunktionen mit. Auf eine Ausleitungs- bzw. Entgiftungstherapie sollte während einer Schwangerschaft und in der Stillzeit verzichtet werden.