Es entwickelt sich eine Gewebeübersäuerung; der Therapeut spricht von Gewebeazidose. In diesem veränderten Milieu können viele Enzyme nicht mehr optimal arbeiten, d.h. das Stoffwechselgeschehen ist in seiner Funktion beeinträchtigt. Ebenso können die so genannten „Radikale“ nicht mehr effektiv neutralisiert werden. Radikale sind besonders aggressive Sauerstoffverbindungen, die Zellwände und sogar das Erbgut schädigen können. Die Übersäuerung und die freien Radikale führen letztendlich zu einer permanenten Irritation des Abwehrsystems.
Daneben führt der permanente Zuckerüberschuss dazu, dass Glukosebausteine u.a. an die Struktur- und Vernetzungseiweißbausteine der Grundsubstanz gebunden werden. Dadurch verändert sich die Netzstruktur der Grundsubstanz - das Netz wird engmaschiger. Es ist verständlich, dass je stärker dieses Netz verwebt ist, die Wanderung von Abbauprodukten und Schadstoffen um so länger dauert. Dies bewirkt eine um so längere Verweildauer im Gewebe. Schadstoffe, wie beispielsweise Schwermetalle, können im Gewebe wichtige Enzymfunktionen blockieren. Weiterhin wird eine Gewebeversäuerung verstärkt.