Lymphödeme
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Warum müssen Lymphödeme behandelt werden?
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Behandlung von Lymphödemen
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Medikamentöse Behandlung
Unter einem Ödem versteht man eine Schwellung, die auf Flüssigkeitsansammlungen im Gewebe zurückzuführen ist.
Lymphödeme entstehen oft dann, wenn ...
- Lymphgefäße beschädigt oder Lymphknoten entfernt wurden
- wegen einer Entzündung soviel Lymphe entsteht, dass das Lymphgefäßsystem vorübergehend überfordert ist; Ursachen können Verletzungen oder Infektionen sein
Warum müssen Lymphödeme behandelt werden?
Im Anfangsstadium ist ein Lymphödem nur als leichte Schwellung zu bemerken, die durch Hochlagerung zurückgeht. Das wird oft unterschätzt, weil ein Lymphödem nur langsam fortschreitet und meist nicht schmerzhaft ist. Aber schon zu diesem Zeitpunkt sollte eine Behandlung beginnen – je länger Sie warten, umso ungünstiger sind die Erfolgsaussichten! Später nämlich dehnt sich das anfänglich weiche und rückbildbare Ödem aus, wird fest und bleibt auch dann bestehen, wenn die betroffene Extremität hoch gelagert wird. Gleichzeitig neigt es zu Entzündungen, da durch den verschlechterten Lymphfluss die Abwehrleistung des Immunsystems in diesem Körperbereich nicht ausreicht. Mikroskopisch kleine Verletzungen der Haut, durch die Bakterien eindringen, können dann schon zu massiven Infektionen führen.
Wichtig: Suchen Sie bei geringsten Anzeichen eines Lymphödems Ihren Arzt oder Heilpraktiker auf.
Behandlung von Lymphödemen
Die Therapie eines Lymphödems ist sehr aufwendig , kann aber erfolgreich sein, wenn die Behandlungsmethoden konsequent durchgeführt werden.
Lymphödeme werden meist in einer Kombination von mehreren Behandlungsbausteinen therapiert, die unter dem Begriff Komplexe Physikalische Entstauungstherapie (KPE) zusammengefasst werden.
Komplexe Physikalische Entstauungstherapie setzt sich zusammen aus:
- Hautpflege
- Manueller Lymphdrainage
- Kompression
- Bewegung
Neuerdings werden auch Ernährung und persönliche Motivation hinzugefügt.
Manuelle Lymphdrainage ist eine sanfte Form der Anregung der Lymphgefäßtätigkeit. Sie wird von speziell ausgebildeten Lymphdrainage-Therapeuten ausgeführt. Es werden Handgriffe angewandt, die im Lymphödemgebiet eine Verschiebung der Ödemflüssigkeit bewirken sollen und solche, die im Bereich der Lymphgefäße deren Leistungsfähigkeit steigern.
Erfahrungen von Therapeuten haben gezeigt, dass sich die Erfolge der Manuellen Lymphdrainage mit homöopathischen Lymphmitteln noch verstärken lassen.
Medikamentöse Behandlung
Über die medikamentöse Begleittherapie im Zuge der Lymphödembehandlung entscheidet Ihr behandelnder Arzt oder Heilpraktiker. Hilfreich können Medikamente sein, die das Lymphgefäßsystem in seiner Leistung unterstützen und so den Behandlungserfolg verbessern können. Solche Medikamente stehen beispielsweise in Form von Lymphsalben zur Verfügung. Oft ist es ratsam, diese gegen Ende der Lymphdrainagesitzung im Ödem- und Lymphabflussgebiet aufzutragen und dieses Vorgehen auch zwischen den Behandlungen zu wiederholen.
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