Familie:
Korbblütengewächse
Namen:
Der Name Echinacea leitet sich von echinos (griech.) = Igel ab und bezieht sich auf die stacheligen Fruchtböden. Es werden verschiedene Arten genutzt: E. angustifolia (Schmalblättriger S.) E. pallida (Blasser S.), E. purpurea (Purpur-S.)
Verbreitung, Vorkommen:
Alle Arten stammen ursprünglich aus Nordamerika, werden heute aber in vielen Ländern Europas kultiviert.
Beschreibung:
Je nach Art werden die Pflanzen 80 bis 100 cm hoch. Der Stängel ist meist unverzweigt und hat lanzettlich geformte, ganzrandige und rauhaarige Blätter. Die Blütenkörbchen haben bei E. angustifolia 2-4 cm lange und abstehende, bei E. pallida 4 bis 9 cm lange, hängende Zungenblüten, die bei allen Arten weiß, rosa oder purpur sein können.
Wirkstoffe:
insbesondere Kaffeesäurederivate
Historische Verwendung:
Alle Echinacea-Arten stammen aus Nordamerika und hatten bei den dortigen Indianerstämmen ein breites Anwendungsgebiet. Zum Einsatz kommen sowohl Pflanzen- als auch Wurzelextrakte.
Heutige Verwendung:
Die verschiedenen Echinacea-Arten werden erst seit einigen Jahrzehnten in Europa zur Stimulierung des Immunsystems – sowohl in pflanzlicher als auch in homöopathischer Aufbereitung genutzt. Darüber hinaus sind wundheilungsfördernde und entzündungshemmende Wirkungen beschrieben worden. Homöopathisch werden E. angustifolia und E. pallida bei bestimmten Hauterkrankungen, Lymphknotenentzündungen und grippalen Infekten verwendet.



