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Konstitutionstherapie

Therapeutisch wird jedem Konstitutions-Typ eine eigene homöopathische Basistherapie zugeordnet, z. B. Präparate aus den Komplexhomöopathie, die den Wirkstoff Scrophularia nodosa enthalten bei lymphatischer, die Quassia amara enthalten bei hämatogener und Arzneimittel mit Thuja bei dyskratischer Konstitution.

Da sich die Konstitution eines Menschen nur in ganz seltenen Fällen ändert, bleibt auch das Konstitutionsmittel meist ein Leben lang erhalten. Es kann (nach Anweisung des Therapeuten) über Jahre hin eingenommen werden. Allerdings müssen Dosis und Einnahmefrequenz im Laufe der Zeit reduziert werden.

Die Konstitutionsmedizin hat verschiedene Möglichkeiten, die Gesundheit eines Menschen positiv zu beeinflussen. Zum einen können Patienten vorbeugend mit einem Konstitutionsmittel behandelt werden, um zu verhindern, dass aus einer Schwachstelle eine manifeste Erkrankung wird. Zum anderen kann die Konstitutionstherapie bereits bestehende Krankheiten langfristig mildern oder in Kombination mit einer Akuttherapie den Krankheitsverlauf abkürzen oder abschwächen. Die Auswahl der homöopathischen bzw. komplexhomöopthischen Medikamente richtet sich in dem Fall nach dem Konstitutionstyp und der vorherrschenden individuellen Symptomatik.