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Nervliche Erschöpfung

  1. Nervliche Erschöpfung
  2. Stress als Auslöser
  3. Wenn die Gedanken die Nacht bestimmen

Nervliche Erschöpfung

Es gibt Phasen im Leben, in denen das seelische Gleichgewicht gestört wird. Man hat das Gefühl, alltägliche Aufgaben nicht mehr bewältigen zu können, fühlt sich oft niedergeschlagen, erschöpft, mutlos, schlapp und überreizt. Die Ursache psychischer Unausgeglichenheit bzw. nervlicher Erschöpfung ist in den meisten Fällen lang anhaltender Stress oder ein einschneidendes, trauriges Erlebnis.

Stress als Auslöser

Nervliche Erschöpfungszustände sind in der heutigen Zeit ein häufiges Phänomen - mit weiterhin ansteigender Tendenz. Die Wissenschaft sieht einen Zusammenhang mit den rasanten Veränderungen von Gesellschaft und Wirtschaft in den modernen Industrieländern. Dabei spielen Faktoren wie Leistungsdruck, Sorgen um den Arbeitsplatz, ein Gefühl der ständigen Überforderung, Probleme in der Partnerschaft, Krankheit oder Pensionierung eine Rolle. Dies kann heftige psychische Konflikte auslösen, die von körperlichen Beschwerden begleitet werden.

Die weibliche Bevölkerung ist besonders betroffen. Eine Vielzahl der Frauen leidet unter der Mehrfachbelastung Haushalt-Familie-Beruf. Hinzu kommen finanzielle Sorgen und viele andere Lebensängste. Vertraute Strukturen wie die Familie lösen sich auf – und damit auch wichtige soziale und emotionale Sicherheiten.

Wenn die Gedanken die Nacht bestimmen

In Industriegesellschaften befindet sich auch der nächtliche Rythmus oft nicht mehr im Einklang mit der biologischen Uhr des Menschen. Flexible Arbeitszeiten, 24-Stunden-Services sowie Nacht- und Wechselschichten können die Ursache sein. Dadurch wird die Nacht zum Tag und der Tag zur Nacht; „Hell-Dunkel-Takt“ und „innere Uhr“ geraten aus dem Gleichgewicht. Zudem sind Ruhephasen während des Tages weniger erholsam und regenerativ. Solche unnatürlichen Gewohnheiten können früher oder später Störungen des seelischen Gleichgewichts hervorufen.

Aber auch psychische Probleme können solche Störungen verursachen. Meistens treten sie in Lebensphasen auf, in denen man Sorgen hat oder vor einer einschneidenden beruflichen oder privaten Veränderung steht. In solchen Situationen ist es normal, dass der Körper auf den privaten und beruflichen Stress reagiert. Die Gedanken beschäftigen so stark, dass man schlecht zur Ruhe kommt und sich mit den Gedankenbildern im Bett herumwälzt.

Hält diese Situation dauerhaft an, wird das seelische und körperliche Gleichgewicht gestört. Man fühlt sich morgens wie gerädert und braucht einen langen Anlauf in den Tag. Die Konzentrations- und Leistungsfähigkeit lassen nach, man ist gereizt, kaum belastbar und reagiert nicht selten aggressiv. Probleme in Partnerschaft, Freundeskreis und Familie sowie im Beruf können die Folge sein.

NEURAPAS® balance, Filmtabletten
Anwendungsgebiete: Depressive Verstimmungszustände, Angst, nervöse Unruhe, Schwermut (Melancholie), nervliche Erschöpfung. Enthält Lactose. Packungsbeilage beachten. Packungsgrößen: 20, 60, 100 und 5x100 Filmtabletten. Stand: März 2008.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
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