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Behandlung der Allergie

  1. Allergiepass
  2. Karenz
  3. Antihistaminika
  4. Cortison
  5. Hyposensibilisierung
  6. Desensibilisierung
  7. Ernährung
  8. Darmsanierung
  9. Notfallapotheke
  10. Allergie und Schwangerschaft

Allergiepass

Wenn Ihr Therapeut festgestellt hat, dass Sie auf ein Arzneimittel, Lebensmittel oder einen anderen Stoff allergisch reagieren, wird er Ihnen einen Allergiepass ausstellen. Hier werden beispielsweise Medikamente eingetragen, deren Einnahme von Ihnen unbedingt vermieden werden muss. Oftmals werden Ihnen auch Alternativmedikamente genannt, die Sie gefahrlos nehmen können. Sie sollten diesen Allergiepass ungefragt jedem Arzt, Apotheker oder Heilpraktiker vorzeigen.

Karenz

Die erste und wichtigste Maßnahme bei einer bekannten Allergie besteht in der Meidung des Kontakts mit dem auslösenden Allergen, man spricht von Karenz. Diese ist jedoch nicht immer durchführbar, da Allergene wie Pollen, Milben oder Schimmelpilze nahezu überall anzutreffen sind.
Sehr problematisch können in diesem Zusammenhang auch Nahrungsmittelallergien werden. Zunächst werden Sie jetzt denken, dass man bestimmte Nahrungsmittel vermeiden kann. Wenn Sie sich dann jedoch vorstellen, daß es Patienten gibt, die auf Hühnerei-Eiweiß allergisch reagieren, werden Sie feststellen, dass dies nicht so einfach ist. So sind in vielen Produkten der Lebensmittelindustrie Eier enthalten, ohne dass dies auf der Verpackung angegeben ist. Ebenso werden Eier zur Zubereitung von Gerichten in Restaurants verwendet. Nahrungsmittelallergien können auch durch Farbstoffe, Konservierungsstoffe und weitere Zusatzstoffe ausgelöst werden. Da diese Stoffe nicht immer angegeben werden müssen, ist es schwierig sie zu meiden.

Antihistaminika

Bei der Beschreibung des Ablaufs der allergischen Reaktion wurde auf die für die Krankheitserscheinung wichtige Rolle des Histamins hingewiesen. Eine Möglichkeit der Behandlung besteht in der Gabe von Antihistaminika, Substanzen, welche die Wirkung des Histamins im Körper unterbinden. Die meisten modernen Antihistaminika weisen nicht mehr die früher häufig beobachtete Nebenwirkung Müdigkeit auf.

Cortison

Mit Cortisonpräparaten unterdrückt man die allergischen Reaktionen meist schnell und effektiv. Der Nachteil ist allerdings, dass insbesondere bei lang andauernder Anwendung höherer Dosierungen starke Nebenwirkungen wie Hautdehnungsstreifen, Vollmondgesicht, Akne und Osteoporose auftreten können.

Hyposensibilisierung

Bei einer sogenannten Hyposensibilisierung wird versucht, die gesteigerte Empfindlichkeit des Körpers und seines Abwehrsystems zu vermindern. Dies kann auf zwei Wegen durchgeführt werden: zum einen werden dem Organismus ständig steigende Mengen des Allergens verabreicht, damit er sich daran gewöhnt. Diese Art der Behandlung wird nicht immer gut vertragen. Die zweite Möglichkeit besteht in der Durchführung einer unspezifischen, nicht an ein bestimmtes Allergen gebundenen Hyposensibilisierung. Man spricht hier auch von einem Umstimmungsverfahren. Gute Erfahrungen liegen mit einem Kombinationspräparat vor, das u. a. die Wirkstoffe Acidum formicicum und Cuprum als homöopathische Injektionslösung enthält. Weitere Umstimmungsmaßnahmen bestehen in der Verordnung eines Aufenthaltes im See-, Hochgebirgs- oder Wüstenklima oder einer Bädertherapie.

Desensibilisierung

Mit einer unspezifischen Desnsibilierrung soll die Abwehr des Organismus weider in vernünfitge Bahnen gelenkt werden. Dies kann geschehen durch die Gabe von homöopathischen Kombinationsarzneimitteln , z. B. Pascallerg Tabletten mit den Wirkstoffen Alumen chromicum, Acidum formicicum und Gelsemium oder Luffa-Tropfen. Hierdurch werden gleichzeitig Haut-, Schleimhaut- und Atemwegssymptome positiv beeinflußt. Hautreaktionen klingen nach Gabe einer Lymph- oder Hamamelissalbe rasch ab.

Ernährung

Wichtig ist eine ausgewogene Ernährung mit vielen Vitaminen und Mineralstoffen. Denaturierte Lebensmittel wie Weißmehlprodukte, Konserven, Zusatzstoffe und Zucker sollten gemieden werden, um auf diese Weise die Darmflora, also die Zusammensetzung der Darmbakterien, die bei vielen Allergikern gestört ist, wieder ins Gleichgewicht zu bringen.

Darmsanierung

Oft reicht eine Ernährungsumstellung allein jedoch nicht aus. In diesen Fällen kann der Therapeut eine Darmsanierung durchführen. Bei dieser Therapieform wird die Zahl der schädigenden Darmbakterien vermindert und die Besiedlung des Darmes mit einer gesunden Flora ermöglicht. Die Leber wird in ihrer Ausscheidungsfunktion unterstützt. Zusätzlich werden Vitamine verabreicht. Auch für diese Behandlung stellt die Firma PASCOE dem Therapeuten eine Reihe entsprechend wirkender Medikamente bereit. Einen Patientenratgeber zur Darmregulierung können sie bei der Firma PASCOE anfordern.

Notfallapotheke

Bei Vorliegen von Insektengiftallergien (Biene, Wespe) werden Sie vom Arzt eine Notfallapotheke bekommen, die Sie bei sich tragen sollten. U. a. enthält diese ein Spray gegen die bei einem anaphylaktischen Schock auftretenden Atem- und Kreislaufbeschwerden sowie stark wirkende Medikamente (Antihistaminika, Cortison). Sie müssen lernen, sich im Notfall selbst zu behandeln. Auch die Familie sollte eingewiesen werden, um im Zweifelsfall helfen zu können.

Allergisches Asthma bronchiale kann zuweilen auch durch zusätzliche Entspannungsübungen positiv beeinflußt werden.

Allergie und Schwangerschaft

Bei einer Schwangerschaft einer Allergikerin muß die Behandlung in enger Zusammenarbeit mit dem Arzt durchgeführt werden. In erster Linie müssen unnötige Belastungen des kindlichen Organismus verhindert werden. Die bekannten Allergene sollten weitestgehend vermieden werden, angeraten ist eine allergenarme Ernährung und der völlige Verzicht auf Nikotin, Alkohol und Medikamente.

PASCALLERG®
Anwendungsgebiete: Die Anwendungsgebiete leiten sich von den homöopathischen Arzneimittelbildern ab. Dazu gehört: Heuschnupfen. Bei anhaltenden, unklaren oder wiederholt auftretenden Beschwerden sollte ein Arzt aufgesucht werden. Enthält Lactose, Packungsbeilage beachten. Packungsgrößen: 100 und 5 x 100 Tabletten. Stand: März 2008.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
PASCOE pharmazeutische Präparate GmbH, Schiffenberger Weg 55, D-35383 Giessen, Telefon: +49(0)641 7960-0, Fax: +49(0)641 7960-109, info@pascoe.de, www.pascoe.de