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Migräne - Was ist das eigentlich?

Geschichtliche Aspekte

Die ersten Beschreibungen der Migräne reichen zurück bis zu den alten Ägyptern in das Jahr 1000 v.Chr. Auch Hippokrates (460 – 370 v.Chr.) kannte die Symptome der Migräne:
„Der Patient sah einen Lichtschein, der vor dem rechten Auge sichtbar war. Als der Lichtschein nachließ, kam es zu einem heftigen Schmerz in der rechten Schläfe, dann im ganzen Kopf und im Nacken. Als es zum Erbrechen kam, ließ der Kopfschmerz nach.“
Der griechische Arzt Galen führte den Begriff „Hemicrania“ ein, d.h. halbseitiger Kopfschmerz. Daraus leitet sich der Begriff „Migräne“ ab.

Definition und Symptome

Von Migräne spricht man, wenn ein meist einseitiger Kopfschmerz dumpf bis pulsierend auftritt, der mindestens 4 bis 72 Stunden dauert und schon mindestens fünfmal aufgetreten ist.
Die Merkmale der Migräne setzen sich aus folgenden typischen Symptomen zusammen:
• Schmerz kriecht vom Nacken in den Hinterkopf
• einseitig, einschießlich der Augen- oder Schläfenregion
• fast unerträglicher Schmerz, der einige Stunden bis Tage anhält
• Übelkeit und/oder Erbrechen
• Gleichgewichtsstörungen
• Lichtempfindlichkeit und Sehstörungen