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Säureüberlastung - Was ist damit gemeint?

Zusammenfassung: Wie der menschliche Organismus funktioniert

Entstehen im Körper mehr saure Stoffwechselabfälle als neutralisiert und ausgeschieden werden können, so kommt es langfristig zu einer Säureüberlastung des Organismus. Der Säure-Basen-Haushalt gelangt ins Ungleichgewicht und der Organismus kann nur noch suboptimal arbeiten. Der Körper greift nun auf Mechanismen zurück, die dem Ungleichgewicht entgegenwirken.

Beispielsweise lagert der Körper überschüssige Säuren zunächst im Bindegewebe* ab, um sie erst dann herauszulösen und auszuscheiden, wenn das Blut wieder über ausreichend basische Verbindungen verfügt. Bei einem länger anhaltenden Mangel an basischen Mineralsalzen und einer gleichzeitig weiter bestehenden Säurebelastung werden aus diesen Zwischenlagern jedoch Endlager. Das kann zu Schmerzen, Bewegungs- und Funktionseinschränkungen einzelner Zellen oder gar ganzer Gewebe führen. Außerdem greift der Körper dann auf Mineralien aus eigenen
Beständen zurück, z. B. auf Calcium aus den Knochen, was längerfristig zur Osteoporose* (Knochenentmineralisierung) führen kann.

*Die Erklärung der Begriffe finden Sie im Glossar.