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Meinungsforschung Naturmedizin
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FILM zur PASCOE Studie 2007
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PASCOE Studie 2004
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PASCOE Studie 2002
FILM zur PASCOE Studie 2007
Hier finden Sie die wichtigsten Ergebnisse der PASCOE Studie 2007 in einem Kurzfilm anschaulich dargestellt.
Zum Anschauen des Films benötigen Sie mindestens den Windows Media Player Version 9. Diesen können Sie sich kostenlos bei www.microsoft.com herunterladen.
Immer mehr Menschen suchen innovative, unbedenklichkeits- und wirksamkeitsgeprüfte Ergänzungen der Schulmedizin.
Insbesondere um Nebenwirkungen und Risiken der Standardtherapien zu vermeiden und um vorbeugend die eigene Gesundheit aktiv zu fördern, hat sich ein starker Trend zur Naturmedizin etabliert. Die im Jahr 2004 erstmals durchgeführte Umfrage ("PASCOE-Studie") zu den Einstellungen, Assoziationen und Erfahrungen zur bzw. mit der Naturmedizin brachte eindeutige Ergebnisse: Rund 80% der Bevölkerung wollen Naturmedizin. 88 % der Bevölkerung glauben, dass die Naturmedizin Beschwerden lindert, und 82 % meinen, dass Naturmedizin eine Heilung von Krankheiten bewirken kann.
Mit der nun vorgelegten repräsentativen Studie mit 1.056 Bundesdeutschen soll nach drei Jahren das Meinungsbild der Bevölkerung zur Naturmedizin erneut erhoben und durch weitere Aspekte vertiefend untersucht werden. Die Ergebnisse belegen eindrucksvoll, dass die Naturmedizin für eine immer größere Zahl von Menschen unverzichtbar geworden ist:
80,9 % der Bevölkerung bevorzugen die Naturmedizin als ihre Primärmedizin.
91,8 % versprechen sich eine bessere Wirksamkeit und weniger Nebenwirkungen.
Fast ein Drittel der Befragten hält sich im Hinblick auf Naturmedizin für gut oder sehr gut informiert. Allerdings fällt auf, dass bei Informationen über Naturmedizin Ärzten und Apothekern am meisten vertraut wird, währenddessen große Unsicherheit bei Informationen durch die Massenmedien zu diesem Thema besteht.
Naturmedizin ist der großen Mehrheit der Bevölkerung vertraut: Neben der breit genutzten Homöopathie haben jeweils fast 40 % der Befragten häufig oder sogar sehr häufig auch auf phytotherapeutische Medikamente oder auf die Einnahme von Vitaminen, Mineralstoffen oder Spurenelementen zurückgegriffen. Die Qualität der Naturmedizin ist für die befragten Personen von großer Bedeutung. Für mehr als 80 % der Befragten steht dies an erster Stelle. Importierte Naturmedizin aus Asien steht im Hinblick auf die Qualität eine große Zahl der Befragten sehr skeptisch gegenüber.
Die Ergebnisse der Erhebung untermauern, dass Naturmedizin offensichtlich hohes Vertrauen genießt, weil sie die Menschen nicht nur in ihrer Ganzheit und mit größerer Nachhaltigkeit betrachtet, sondern bewusst auch auf das Prinzip der Eigenverantwortung setzt. Das zeigt zugleich auch Chancen und Ansatzpunkte für die traditionelle Medizin auf. In einer informierten und technisch entwickelten Gesellschaft muss dem Menschen und dem informierten Patienten stärker Rechnung getragen werden.
Prof. Dr. med. Josef Beuth
(Direktor des Institutes zur wissenschaftlichen Evaluation naturheilkundlicher Verfahren, Universität Köln)
Die Ergebnisse der Pascoe-Studie 2007 können Sie im Internet einsehen oder als Broschüre anfordern bei Pascoe Naturmedizin.
PASCOE pharmazeutische Präparate GmbH, 35383 Giessen, Tel.: 06 41/79 60 - 0,
Fax: 06 41/79 60 - 123, E-Mail: info@pascoe.de
Zusammenfassung der wichtigsten Aussagen der Pascoe-Studie 2007
PASCOE Studie 2004
„Die Menschen wollen eine natürliche und nebenwirkungsarme Medizin“, so lautet kurz und knapp das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Emnid. Die aktuelle Studie mit mehr als 1000 Teilnehmern wurde im Juli 2004 im Auftrag von Pascoe und dem Expertenkreis Naturmedizin durchgeführt. 80 % der Befragten ziehen die Naturmedizin einem chemischen Arzneimittel vor.
Die Zustimmungswerte der Befragten zur natürlichen Medizin sind selbst für Experten überraschend hoch: „82 % der Befragten sind der Meinung, dass Naturmedizin eine Heilung der Krankheit bewirkt und sogar 88 % der Befragten glauben, dass Naturmedizin Beschwerden lindert“ zitiert Jürgen F. Pascoe, Geschäftsführer von Pascoe Naturmedizin, Auszüge aus der Studie. Vor die Wahl zwischen Naturmedizin und chemischem Medikament gestellt, würden 80 % der Befragten sich bei einer Erkrankung für die Naturmedizin entscheiden.
Besonders bei Erkältungskrankheiten, Schlafstörungen, depressiver Verstimmung und Migräne stehen Naturheilmittel laut der aktuellen Pascoe-Studie hoch im Kurs. Rund die Hälfte der Probanden bevorzugen natürliche Medikamente bei Migräne und sogar 68 Prozent wünschen Naturmedizin bei depressiver Verstimmung oder nervöser Unruhe. Bei Schlafstörungen bevorzugen 82 % der Befragten Naturmedizin und bei Erkältungskrankheiten steigt die Zustimmung gar auf 91 %!
Hauptgründe für die hohe Akzeptanz sind das geringe Nebenwirkungsprofil und die gute Verträglichkeit. 44 % der Befragten sehen hier den Hauptvorteil gegenüber chemischen Präparaten.
Die hohen Zustimmungswerte sind zum Teil sicherlich der Jahrhunderte alten naturheilkundlichen Tradition in Deutschland zuzuschreiben. Andererseits haben vor allem in den letzten Jahren unzählige doppelblinde-placebokontrollierte wissenschaftliche Studien zur Naturmedizin die Wirksamkeit und Verträglichkeit eindeutig belegt. Dies gilt sowohl für Phytotherapeutika als auch für homöopathische Arzneimittel, die durch klinische Studien abgesichert sind. Naturmedizinische Präparate sind längst aus der Ecke der „sonstigen“ oder „alternativen“ Therapien herausgetreten und etablieren sich bei vielen Indikationen als erste Wahl.
Zusammenfassung der wichtigsten Aussagen der PASCOE Studie 2004 als PDF-Datei:
PASCOE Studie 2002
Der Stellenwert der Naturmedizin in der universitären Ausbildung der Ärzte ist gering. Dies zeigen die Ergebnisse der Pascoe-Studie, in der das Lehrangebot an den 36 humanmedizinischen Fakultäten, die laut ZVS (Zentrale Vergabestelle für Studienplätze) in Deutschland geführt werden, ausgewertet wurde. An einem Drittel der deutschen Universitäten werden gar keine Veranstaltungen zum Thema Naturmedizin angeboten. Lediglich an zwei Fakultäten gibt es einen Lehrstuhl für Naturheilkunde. Insgesamt werden an den Universitäten überwiegend nur ein (41,7%) bis zwei Veranstaltungen (29,2%) im Semester angeboten. Die meisten Veranstaltungen (30,5%) behandeln allgemein das Thema Naturheilkunde, gefolgt von den Themen naturmedizinische Pharmakologie (13,6%), Homöopathie (13,6%), Akupunktur (11,9%) und Phytotherapie (10,2%).
Die Ergebnisse der Pascoe-Studie resultieren aus Telefoninterviews, die an Hand eines strukturierten Fragebogens im März 2002 durchgeführt wurden. Zusätzlich wurden die Vorlesungsverzeichnisse der human-medizinischen Fakultäten ausgewertet. Die Studie wurde initiiert vom Expertenkreis Naturmedizin, einem Zusammenschluss von Naturwissenschaftlern und Ärzten aus Forschung, Klinik und Praxis. Deren Ziel ist es, die Qualität der Naturmedizin zu analysieren und dort wo dieses sinnvoll erscheint, ihre Integration in die medizinische Wissenschaft nachhaltig zu verbessern – eine Forderung, die auch die WHO (Weltgesundheitsorganisation) im Mai 2002 gestellt hat. „Nach unserer Überzeugung sollte eine umfassende medizinische Ausbildung auch Kompetenz in wirksamen naturmedizinischen Therapien beinhalten. Deshalb fordern wir ein adäquates Lehrangebot, das – wie die Pascoe-Studie zeigt – in Deutschland leider noch nicht vorhanden ist“, so der Sprecher des Expertenkreises, Prof. Dr. Harald Schmidt vom Universitätsklinikum Gießen. "Wir wünschen uns deutlich mehr Professuren in Deutschland", fordert er.
Die Experten sind enttäuscht über den geringen Stellenwert der Naturmedizin an den deutschen Universitäten und halten dies angesichts des studentischen Interesses und des Wunsches der Patienten für nicht zeitgemäß. 73% der Bevölkerung verwenden Naturheilmittel, wie eine aktuelle Allensbach-Studie von 2002 zeigt. Dies ist ein deutlich steigender Trend: Im Jahr 1997 waren es 65%, 1970 erst 52% gewesen. Dabei müssen Natur- und so genannte Schulmedizin überhaupt keinen Widerspruch darstellen. So leiten sich schon heute viele so genannte chemische Arzneimittel von natürlichen Substanzen ab. Demzufolge basiert moderne Arzneimittelentwicklung auch auf Naturstoffforschung.
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Seitenabruf: 03.09.2010 07:55:22
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