Was hilft bei Arthrose?
Da es sich bei der Arthrose um eine Abnutzungserscheinung handelt, ist die Therapie schwierig. Am wirkungsvollsten sind alle vorbeugenden Maßnahmen...
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Bewegung: Wer rastet, der rostet
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Ernährung: Fisch, Gemüse: viel – Fleisch: wenig
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Physikalische Therapien: Wärme und Entspannung
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Kneipp-Kuren
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Wickel bei Gelenkbeschwerden
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Methoden der Naturheilkunde
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Die „harten Geschütze“ bei Arthrose
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Operation
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Tipps zur Anwendung
Gesunde Ernährung, viel Bewegung, richtige Haltung – ein Leben lang, mit dem Ziel, dass die Arthroseentstehung herausgezögert wird.
Heilbar: NEIN, behandelbar: JA!
Wenn eine Arthrose einmal manifest ist, ist eine wirkliche Heilung nicht mehr möglich, denn Heilung bedeutet Wiederherstellung des ursprünglich-gesunden Zustandes. Keine auch noch so erfolgreiche Behandlungsmethode kann den alten, gesunden Zustand des Gelenks wieder herstellen.
Aber: Durch verschiedenste Therapien ist es möglich, den Arthroseverlauf zu verlangsamen oder sogar zu stoppen und die Schmerzen einzudämmen. Dabei ist jedoch auch in entscheidendem Maße Eigeninitiative gefragt!
Es geht nicht allein darum, mit Hilfe von Schmerzmitteln die Schmerzen erträglich zu machen. Die enorme Bedeutung einer kräftigen und entspannten Muskulatur wird häufig unterschätzt: Eine schwache Muskulatur verstärkt die Gelenkbelastung und so die Arthroseentstehung. Diese wiederum führt durch Schmerzen und Bewegungseinschränkung zu einer weiteren Schwächung: Ein Teufelskreis entsteht, dem mit Hilfe einer physikalischen und medikamentösen Therapie zu entkommen ist.
Tipps für Ihre Gelenke
- Meiden Sie starke Belastungen aber bewegen Sie Ihre Gelenke viel.
- Meiden Sie Fehlbelastungen (aufrechte Haltung; keine hohen Absätze; abgelaufene Absätze neu besohlen lassen; bei Bedarf Einlagen verwenden; Haltungscheck - Krankengymnast).
- Halten Sie sich fit und trainieren Sie Ihre Muskeln.
- Ernähren Sie sich gesund: fleischarm, fisch-, obst- und gemüsereich.
- Sorgen Sie für entspannte Muskeln (Wärme, Muskelentspannung nach Jacobson, Sauna, Massage).
- Erlernen Sie Kneipp-Anwendungen (Teilbäder mit Heilpflanzenzusätzen, heiße Güsse, Wechselduschen).
Bewegung: Wer rastet, der rostet
Nirgends scheint dieser Spruch besser zuzutreffen als bei der Arthrose. Bewegung kann tatsächlich Schmerzen lindern!
Dafür gibt es im Wesentlichen zwei Gründe:
1. Bewegung stärkt Muskulatur, Sehnen und Bänder und entlastet so die überstrapazierten Gelenke
2. Bewegung sorgt für bessere Durchblutung der gelenknahen Strukturen und dadurch zur besseren Versorgung des Gelenkknorpels
Oberster Grundsatz für die Bewegung bei Arthrose: Viel bewegen, aber wenig belasten!
„...Untätigkeit schwächt, Übung stärkt, Überlastung schadet...“ Sebastian Kneipp
Geeignete Sportarten sind Schwimmen und Radfahren, auch Walking, Tanzen und Skilanglauf. Diese Sportarten sind übrigens nicht nur für die Gelenke gut. Bewegung an frischer Luft ist auch wichtig für den Knochenstoffwechsel (Vitamin D-Bildung). Mit Gleichgesinnten macht es vielleicht auch noch mehr Spaß?! Weniger geeignet für die Gelenke sind Sportarten, bei denen plötzliche kräftige Bewegungen notwendig sind (Golf, Tennis, Mannschaftsballspiele, Squash, Alpinskifahren).
Ernährung: Fisch, Gemüse: viel – Fleisch: wenig
Sie mögen sich vielleicht fragen, was die Nahrung mit den Schmerzen in Ihrer Hüfte oder Ihrem Knie zu tun hat? Da gibt es gleich mehrere Zusammenhänge. Ein Nahrungsbestandteil (die Omega-6-Fettsäure Arachidonsäure) unterstützt die Entzündungsprozesse im Körper sogar direkt. Mit der üblichen fleischreichen Mischkost nehmen wir Mitteleuropäer 300–400 mg Arachidonsäure pro Tag auf und fördern damit das Entzündungsgeschehen ganz unmittelbar. Vermeiden Sie daher arachidonsäurehaltige Lebensmittel (Eier, Schweineschmalz, Leberwurst, rotes Fleisch) und verwenden Sie statt tierischer Fette hochwertige, kaltgepresste Pflanzenöle (Olivenöl, Leinöl, Rapsöl). Diese Öle sind reich an Omega-3-Fettsäuren, den natürlichen Gegenspielern der Arachidonsäure. Auch Seefische sind eine ausgezeichnete Quelle für Omega-3-Fettsäuren.
Doch nicht nur die richtigen Fettsäuren sind wichtig. Sie benötigen auch viele Vitamine, Mineralien und andere Pflanzeninhaltsstoffe – Sie dienen u. a. als Basenspender und Radikalfänger* und wirken sich günstig auf verschiedene Beschwerden – wie Schmerzen und Entzündungen – aus.
Ihre Nahrung sollte also reich an Obst und Gemüse sein.
Ganz nebenbei hilft eine pflanzliche Kost, eventuell bestehendes Übergewicht zu reduzieren. Selbstverständlich belastet Übergewicht die Gelenke in starkem Maße. Sie sollten sich auch angewöhnen, viel zu trinken, da ausreichend Flüssigkeit die Durchblutung und damit auch die Gelenkversorgung verbessert.
Physikalische Therapien: Wärme und Entspannung
Welch wichtige Bedeutung der Muskulatur in Zusammenhang mit Schmerzen im Bewegungsapparat zukommt, ist der Abbildung 4 „Teufelskreis: Schonhaltung – Gelenkschmerzen“ zu entnehmen. Deshalb gilt es, nicht nur durch viel Bewegung die Muskulatur aufzubauen, sondern auch die Muskulatur gezielt zu entspannen.
Muskelentspannung kann erreicht werden durch
- Wärme (Sauna, Teil- oder Vollbäder, Rotlichtbestrahlungen, warme Wickel oder Packungen, warme Kleidung – „Rheumawäsche“)
- Massagen
- Entspannungstechniken (Yoga, Muskelentspannung nach Jacobson,
autogenes Training…)
Sollte durch die Wärmeanwendung eine Verschlechterung eintreten, deutet das auf eine akute Entzündung im Gelenk hin. Konsultieren Sie dann Ihren Therapeuten und brechen Sie die Wärmebehandlung ab.
Kneipp-Kuren
Sebastian Kneipp entwickelte vor rund 150 Jahren einfache und natürliche Methoden als wirksame Hilfen für (Rheuma-) Schmerzgeplagte.
Die Kneipp-Therapie umfasst 5 Bereiche:
- Hydrotherapie (Therapie mit Wasser),
- Ernährungstherapie,
- Bewegungstherapie,
- Phytotherapie (Therapie mit Pflanzen) und
- Ordnungstherapie.
Regelmäßige Kneipp-Kuren können zur Linderung der Arthrose-Beschwerden beitragen. Neben Ernährung und Bewegung haben die Wasseranwendungen, auch in Kombination mit Heilpflanzenzusätzen, eine besondere Bedeutung. Die Wasseranwendungen nutzen die Reaktion des Körpers auf Wärme- und Kältereize aus. Dies fördert die Durchblutung um die Gelenke und damit indirekt den Stoffwechsel im Gelenk.
Probieren Sie es mit:
- Ansteigenden Teil- oder Vollbädern (evtl. mit Rosmarin-, Fichtennadel-, Heublumen- und/oder Meersalz-Zusatz)
- Wechselbädern bzw. Wechselduschen (lang warm bis heiß, kurz kalt)
- Wassertreten (nur, wenn Ihnen wirklich warm ist!)
Beachten Sie jedoch immer, dass bei Herzerkrankungen und schweren Durchblutungsstörungen Vorsicht geboten ist mit Bädern!
Tipp bei akuten Arthroseschmerzen: betroffenes Gelenk sofort für einige Minuten ins gerade noch angenehm heiße Wasser, dann kurz kalt abduschen, wieder ins heiße Wasser.
Wickel bei Gelenkbeschwerden
Heilerde- oder Quarkwickel (akute und chronische Gelenkschmerzen)
- Heilerde (Apotheke) mit Wasser vermischen, so dass eine streichfähige Paste entsteht
- Heilerdepaste bzw. Quark dick auf die schmerzenden Stellen streichen
- Das Gelenk mit einem feuchten Tuch umwickeln
- Darüber zuerst ein Baumwolltuch, dann ein Wolltuch
- Der Wickel kann 1–2 Stunden auf der Haut bleiben
Senfmehlwickel (für chronische Schmerzen, nicht für akute Entzündungen)
- 3–4 Esslöffel schwarzes Senfmehl (Apotheke) mit warmem Wasser (maximal 60 Grad) verrühren
- Den Brei auf eine Mullbinde oder Baumwolltuch auftragen
- Mit einer weiteren Mullbinde abdecken
- Den Wickel auf die schmerzende Stelle auflegen
- Mit weiterem Tuch gut abdecken
- Nach 10–15 Minuten entfernen
Diese Mischung sollte nicht direkt auf die Haut, es brennt!
Wirsing- und Kohlwickel (bei Entzündungen und Schmerzen)
Die äußeren grünen und gesunden Blätter eignen sich besonders gut.
- Dicke Blattrippen ausschneiden
- Blätter mit einer Glasfl asche fl ach walzen, so dass die Blattrippen aufbrechen und der Saft austreten kann
- Blätter dachziegelartig überlappend auf die schmerzende Stelle auflegen
- Blätter zuerst mit Haushalts-Folie (sparsam, kein luftdichter Abschluss!) und dann mit einem Leinen- oder Baumwolltuch abdecken
- Netzverband oder eine elastische Binde darüber streifen
- Längere Zeit (evtl. über Nacht) einwirken lassen
Warme (Heilpflanzen-) Wickel (bei Schmerzen, nicht bei hoch akuten Entzündungen)
Vorteil gegenüber Wärmflaschen: Sie können sich ideal den Körperformen anpassen und man kann heilende Pflanzenzusätze verwenden. Mögliche Zusätze (Apotheke): Heublumen, Zinnkraut, Kamille und Beinwell
- Blüten bzw. getrocknete Pflanzenteile ins aufgekochte, noch heiße Wasser einrühren
- Etwa drei Minuten ziehen lassen und anschließend abseihen
- Die warmen Pflanzenteile (Verbrühungsgefahr!) auf das Innentuch verteilen und ringsum einschlagen
- Auf die Haut legen und mit zwei Tüchern (Außentuch: Wolle oder dicke Baumwolle) einwickeln
Methoden der Naturheilkunde
Neuraltherapie
Bei der Neuraltherapie spritzt der naturheilkundlich arbeitende Arzt oder Heilpraktiker ein örtlich wirkendes Betäubungsmittel und/oder ein Homöopathikum oberflächlich in die Haut - um das betroffene Gelenk herum. Es gibt auch Techniken, bei denen ans oder sogar in das Gelenk injiziert wird. Der Effekt der Neuraltherapie beruht auf einer kurzzeitigen Betäubung und meist auch auf einer lang andauernden Schmerzlinderung durch eine nachhaltige Beeinflussung nervaler Impulse. Neuraltherapeuten testen häufig auch aus, ob eventuell gelenkferne Prozesse für die Beschwerden (mit-) verantwortlich sind. Dafür kommen Narben, Eiterherde und Ähnliches in Frage.
Akupunktur
Bei der Akupunktur werden bestimmte Energie-Punkte gereizt, die mit den Gelenken oder dem allgemeinen Schmerzempfinden in Verbindung stehen. Während in der klassischen Akupunktur nur Nadeln verwendet werden, haben viele Therapeuten in den vergangenen Jahrzehnten sehr gute Erfahrungen damit gesammelt, mit Injektionen von homöopathischen Mitteln die Akupunkturpunkte zu stimulieren. In diesen Fällen wird die Wirkung der Akupunktur mit der der Homöopathie kombiniert. Die Erfolge können verblüffend sein.
Homöopathie
Die Homöopathie ist, ähnlich wie die Wassertherapie, eine Reiztherapie. Mit homöopathischen Mitteln werden Reize gesetzt, die die Eigenregulation des Körpers anstoßen sollen. Da die eigentlichen „Wirkstoffe“ hoch verdünnt (potenziert) sind, ist bei Homöopathika, auch bei längerer Anwendung, kaum mit unerwünschten Nebenwirkungen zu rechnen. Homöopathika gibt es sowohl in Form von Tropfen, Tabletten, Globuli und Salben als auch als Injektionen. Letztere haben sich gerade bei schmerzhaften Erkrankungen des Bewegungsapparates sehr bewährt. Häufig wird die Injektionstherapie mit homöopathischen Mitteln mit Techniken der Neuraltherapie oder der Akupunktur kombiniert.
Phytotherapie
Jahrtausendealte Erfahrungen bestehen überall auf der Welt mit dem Gebrauch von Heilkräutern. Mit Hilfe moderner Methoden konnten Forscher in den vergangenen Jahrzehnten vielen Geheimnissen über die Wirkungsweise altbekannter Heilpflanzen auf die Spur kommen. Es ist keinesfalls so, dass Heilpflanzen völlig harmlos wären. Nicht alle sind zur Selbstmedikation geeignet, obwohl sie Spender wichtiger Wirkstoffe sind (z.B. Fingerhut). Im Allgemeinen gilt aber, dass aus Pflanzen – auch aufgrund ihrer vielfältigen Inhaltsstoffe – sehr gut wirksame und trotzdem sehr verträgliche Arzneimittel hergestellt werden können. Bei Gelenkschmerzen haben sich einige Pflanzen bewährt, die bei uns in Mitteleuropa schon seit Jahrhunderten bekannt sind: Arnika, Beinwell, Johanniskraut, Zaunrübe. Eine südafrikanische Pflanze hat in den vergangenen Jahren besonders viel Hochachtung erfahren: Die Teufelskralle. Es hat sich gezeigt, dass ihre Heilkräfte denen von vielen chemischen Rheumamitteln min destens ebenbürtig sind – und das bei einer deutlich besseren Verträglichkeit – auch bei Daueranwendung.
Teuflisch gut bei Arthrose: Teufelskralle
Die südafrikanische Teufelskralle (Harpagophytum procumbens) kommt hauptsächlich in der Kalahari-Wüste und den Savannen Namibias vor. Ihren Namen erhielt sie, weil ihre Früchte mit kräftigen Widerhaken aus gestattet sind, damit sie – zum Zwecke der Verbreitung – im Fell von Tieren hängen bleiben können. Die südafrikanischen Ureinwohner kannten die Teufelskralle schon lange und benutzten Abkochungen ihrer Wurzel als Tee bei den verschiedensten Krankheiten, insbesondere bei rheumatischen Beschwerden.
Der deutsche Farmer G.H. Mehnert in Südwestafrika wurde auf die Verwendung dieser Pflanze aufmerksam und führte sie als Heilpflanze in Europa ein.
Arzneilich verwendet werden die bis zu 6 cm dicken und bis zu 20 cm langen Knollen der Pflanze, die oft in 1 Meter Tiefe als Speicherorgane der Pflanze an einer Seitenwurzel sitzen. Die Wirkstoffe der Knollen greifen – so wie viele chemische Rheumamittel auch – in den Arachidonsäurestoffwechsel ein. Das heißt: Sie hemmen die Bildung von den Stoffen, die das Entzündungsgeschehen um das Gelenk forcieren. Außerdem haben sie knorpelschützende Eigenschaften.
Ein gut verträgliches Arzneimittel mit der Wirkkraft der Teufelskralle ist PASCOE®-Agil 240 mg.
Die „harten Geschütze“ bei Arthrose
Medikamente in der Arthrosetherapie haben im Allgemeinen drei Ziele:
- Schmerzen stillen
- Entzündung bekämpfen
- Knorpel erhalten
Zur Schmerzbekämpfung und Entzündungshemmung stehen unterschiedliche Medikamenten-Gruppen zur Verfügung. Eine besondere Rolle spielen die so genannten nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR). Dazu gehören die unterschiedlichsten Medikamente mit bekannten Wirkstoffen, wie Diclofenac und Ibuprofen sowie die modernen Coxibe; für sehr starke Schmerzen gibt es die Opioide. Selbstverständlich haben diese Medikamente – gerade in der akuten Schmerzphase – ihre volle Berechtigung. Es ist nicht immer sinnvoll, vor Schmerzen die Zähne zusammenzubeißen, da dauerhafte Schmerzen die Beschwerden auf direktem oder indirektem Wege nur verstärken. Es ist aber wichtig, zwischen einer kurzzeitigen akuten Schmerzbehandlung und einer Dauertherapie zu unter scheiden. NSAR sind bei dauerhafter Anwendung sehr nebenwirkungsbehaftet – insbesondere den Verdauungstrakt, aber auch Nieren und Herz-Kreislauf be treffend. Die Folgekosten der NSARBehandlung belaufen sich in Deutschland auf jährlich rund 250 Mio. Euro. Die europäische Arznei mittelbehörde empfiehlt, diese Medikamente so gering dosiert und so kurzzeitig wie möglich einzunehmen.
Deshalb: versuchen Sie zu vermeiden, NSAR als Dauermedikation einnehmen zu müssen. Beachten Sie dabei unsere o. g. TIPPs. Eine verträglichere Alternative für die Dauertherapie stellen pflanzliche Arzneimittel, wie PASCOE®-Agil 240 mg dar.
Operation
Moderne Operationstechniken bieten eine Reihe von Möglichkeiten. Die Arthroskopie bietet die Möglichkeit, den beschädigten Knorpel zu glätten und Knorpel abrieb, der zu Entzündungen und Bewegungseinschränkungen führen kann, herauszuspülen.
Im Falle von Gelenkfehlstellungen kommt eventuell eine Gelenkumstellung in Frage. Erste Erfahrungen gibt es auch in der operativen Knorpel-(zellen-)transplantation. Im fortgeschrittenen Arthrose-Stadium kommt für kleine Gelenke (Hände, Füße) die Gelenkversteifung (Arthrodese) in Frage, für große Gelenke (Hüfte, Knie) der künstliche Gelenkersatz (Endoprothese).
PASCOE®-Agil 240 mg
…lindert Gelenkschmerzen
…hemmt Gelenkentzündungen
…verbessert die Beweglichkeit
…unterstützt den Gelenkknorpelschutz
…ist gut verträglich
…ist individuell dosierbar
Tipps zur Anwendung
Besprechen Sie die Therapie mit Ihrem Arzt oder Heilpraktiker
Dosierung: 2-mal 2 Tabletten, am besten zu den Mahlzeiten und mit Flüssigkeit.
- Sie können PASCOE®-Agil 240 mg als alleiniges Präparat bei leichten bis mäßigen Arthrose-Schmerzen einsetzen.
- PASCOE®-Agil 240 mg kann mit anderen Schmerzmitteln kombiniert eingesetzt werden; eventuell ist dann eine Dosisreduktion der Schmerzmittel möglich. Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln wurden nicht beobachtet.
- Da Teufelskralle Bitterstoffe enthält, regen die Tabletten die Verdauung an. Sehr empfindliche Patienten können deshalb mit Magenreizungen reagieren.
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