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Säureüberlastung - Wie kann man sie feststellen?

Im einfachsten Fall können Sie Ihren persönlichen Säure-Basen-Status abschätzen, indem Sie den pH-Wert Ihres Urins messen. Geeignete Teststreifen erhalten Sie von Ihrem Therapeuten oder über die Apotheke. Achten Sie darauf, dass mindestens der pH-Bereich von 5,6 bis 8,0 abgedeckt wird. Beachten Sie jedoch, dass einmalige Messungen keinerlei Aussage zulassen. Am besten messen Sie anfangs mehrere Tage lang bei jedem Toilettengang den pH-Wert und notieren ihn und die Uhrzeit. Machen Sie sich ebenfalls Notizen über das, was sie essen und trinken. Tragen Sie dann die Werte in ein Diagramm ein.

Im Idealfall sollten die pH-Werte im Tagesverlauf Schwankungen aufzeigen und innerhalb der weißen Kurve in der nebenstehenden Abbildung liegen. Es sollten pH-Werte dabei sein, die oberhalb von pH 7 liegen (pH 7 ist der neutrale pH-Wert). Nicht alle pH-Werte eines Tagesverlaufes müssen immer oberhalb von pH 7 liegen, denn das kann ein Hinweis auf eine Regulationsstarre sein. Weicht Ihr persönliches Tagesprofil mehrmals stark von der in der Abbildung angedeuteten „Idealkurve“ ab oder liegen Ihre Ergebnisse grundsätzlich außerhalb der Schwankungsbereiche der optimalen Werte, sollten Sie sich angespornt fühlen, etwas zu ändern. Sie werden sehen, es ist leichter, als Sie vielleicht im Moment glauben!

Ihr persönliches Tagesprofil hilft Ihnen, den Verlauf einer Säureentlastung zu kontrollieren. Es ist aber auch eine solide Besprechungsgrundlage für ein Gespräch mit einem Therapeuten.

Farbtafel für pH-Messung

Mit dem untenstehenden PDF Dokument können Sie Ihre aktuellen Messergebnisse des pH-Wertes eintragen.

Messblatt zur beobachtung des pH-Wertes