Oxidativer Stress
Oxidativer Stress
Ein Übermaß an freien Radikalen bedeutet eine Gefahr für den Organismus. In dieser Situation spricht man auch von oxidativem Stress.
Oxidativer Stress kann unter Umständen ernährungsbedingt verursacht sein: Die meisten Menschen essen viel Fleisch und Getreideprodukte und verhältnismäßig wenig Früchte und Beeren. Oft sind Obst und Gemüse chemisch behandelt und im Vergleich zu früher mit weniger Antioxidanzien bestückt. Man kann deshalb davon ausgehen, dass der Mensch heute bei einer allgemein üblichen Ernährung oft unter einem Antioxidanzien-Mangel leidet, was weitreichende Folgen haben kann.
Tückisch ist, dass hohe Konzentrationen von freien Radikalen (oxidativer Stress) nicht spürbar sind. Obwohl die Abwehrkräfte schwach sind, denkt man gesund zu sein. Erst wenn die Abwehr, z. B. durch Erkältungs-Viren oder Grippe-Viren gefordert wird, merkt man, dass die Immunabwehr nicht optimal funktioniert und Viren und Bakterien ein leichtes Spiel haben. Dann wird man krank; andere Personen in unserer Umgebung hingegen oft nicht.
Bei niedriger Antioxidantien-Versorgung gerät der Körper durch moderne
Lebensweisen zusätzlich unter Druck. Typisch für unsere Zeit sind:
- Zigarettenrauch, Alkohol
- Medikamente
- Luftverunreinigung (Autoabgase, Ozon), Strahlenbelastung (UV, Handys)
- starke körperliche und seelische Überforderung (Stress)
Die Folge: Der Anteil von freien Radikalen im Organismus wird zusätzlich in die Höhe getrieben. Das körpereigene Antioxidanzien-System wird stark belastet, freie Radikale nehmen unter Umständen überhand. Es kommt zu zellschädigendem oxidativen Stress, der u. a. auch die Abwehrkraft des Immunsystems weiter reduziert.
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