F.A.Q.
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Was ist eigentlich Arthrose ?
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Wie macht sich Arthrose bemerkbar?
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Was kann ich machen, wenn ich Arthrose habe?
Was ist eigentlich Arthrose ?
Unter Arthrose versteht man eine chronische, meist schmerzhafte und zunehmend funktionsbehindernde Gelenkveränderung. Diese entsteht infolge eines Missverhältnisses zwischen Tragfähigkeit und Belastung; es handelt sich um eine degenerative (verscheißbedingte) Gelenkerkrankung, die zum rheumatischen Formenkreis gehört. Sie ist die häufigste Erkrankung (ca. 55%) innerhalb der rheumatischen Erkrankungen. Im Gegensatz zur Arthritis (Gelenksentzündung) sind bei der Arthrose die Gelenke nicht entzündet, sondern abgenutzt.
Wie macht sich Arthrose bemerkbar?
Häufig treten im Frühstadium einer Arthroseerkrankung belastungsabhängige Schmerzen und Muskelverspannungen auf (bspw. Aufrichten aus einem Sessel oder beim Aussteigen aus dem Auto). Mit fortschreitendem Verschleiß des betroffenen Gelenks kommt es vermehrt zu Bewegungsschmerzen (bspw. Schmerzen beim Bergabgehen oder Treppenheruntergehen). Schließlich treten sogar Ruheschmerzen auf (bspw. nächtlichen Schmerzen beim Herumdrehen im Bett), die anfänglich als „dumpfer Schmerz“ nur zeitweise auftreten. Allmählich weichen sie dann einem mehr oder minder starkem Dauerschmerz.
Was kann ich machen, wenn ich Arthrose habe?
Wenn jede Bewegung Schmerzen verursacht, dann ist es kaum noch möglich, die alltäglichen Aufgaben in Haushalt und Beruf zu bewältigen. Hier wird folglich eine medikamentöse Hilfe notwendig.
Über die medikamentöse Behandlung hinaus sind aber auch Massagen, Krankengymnastik und Rotlichtstrahlen wohltuend und schmerzlindernd. Diese Maßnahmen fördern die Durchblutung und führen somit zu einer verbesserten Nährstoff- und Sauerstoffversorgung.
Eine weitere Therapieform ist die Ultraschalltherapie. Dieses therapeutische Prinzip beruht auf Vibrationen und bezweckt eine Erwärmung im Gewebe, die schmerzlindernd wirkt.
Des Weiteren sind Heilbäder (Schwefel- und Solebäder), sowie Schlamm- und Moorpackungen beliebt. Schlamm (Vulkanischem Material) und Moor (Torf) gelten ebenfalls als ausgezeichnete Wärmeträger. Welche Art der Therapie für den jeweiligen Patienten die geeignete ist, entscheidet der Therapeut.
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